EINSTEIGERTRIAL DES "SORENTO-CLUB AUSTRIA" MIT DEM CLUB "ALLRAD WIEN" AM SONNTAG 25.4.2004 IN KOLLNBRUNN

wienerisch: "Die Gatsch-Partie"
(hochdeutsch: "Das Treffen im Schlamm")

Alle gestanden sich ehrlich die vorhandene Nervosität oder Unsicherheit ein:

Werde ich die geforderten Leistungen im Gelände bringen? Wie reagiert mein Sorento auf all die Hügeln, Löcher, den gesteckten Kurs, den Schlamm?

Alles überwogen von der Erwartung, endlich einmal "die andere Seite" des braven Sorento kennenzulernen, abseits von Autobahn und Landstrassen und Alpenpässen: Im rauen Geländeeinsatz eben!

Die "Hochmeistergrube" in Kollnbrunn, etwa 40km nördlich von Wien Richtung Brünn, ist Privatbesitz des "Allrad Wien".

"Sorento-Club Austria"-Chef Alfred VEJCHAR konnte mit dem Vorstand des "Allrad Wien" eine begrenzte Kooperation für diesen Tag ausmachen, der Erfolg wird dies aber zu einer dauerhaften guten gemeinsamen Beziehung führen.

Jetzt gilt es, auch anderen "Einsteigern" zu berichten, wie sich das Ganze so abgespielt hat. Quintessenz: ALLE WAREN BEGEISTERT!

Am Beginn eines guten Trials steht die Instruktion. Unser Instruktor Gerhard SCHOLZ war für uns die Idealbesetzung: Neben seiner weissen Suzuki (auf eben dieser nebenan sitzend) hat er auch mit über 40.000 gefahrenen Kilometern die größte Sorento-Erfahrung.

"Im Gelände gilt nicht Tempo, sondern vorausplanendes langsames Lenken und Lavieren. Eure Route wurde etwas breiter gesteckt als üblich, denn das ist nun mal bei Einsteigern so. Retourfahren ist keine Schande, wenn man den richtigen Einschlagwinkel verschätzt oder am Weg zur Kuppe zuwenig Gas gegeben hat, besser einmal weiter zurück als öfter kurz, denn pro Retourfahrt gibt es Strafpunkte.

Stangen umfahren kostet mehr Punkte als die darauf liegend Beilagscheibe durch leichtes Anstreifen herunterzuwerfen. Die Stangen stehen so locker, dass eine Lackbeschädigung unmöglich ist.

Jeder Starter wartet mit der Schnauze des Wagens zwischen den Stangen der mit einer Ziffer gekennzeichneten 15 Übungen und gibt erst auf mein Zeichen Gas.

Die Nummer 1 ist beim nächsten Mal Letzter und der Zweite beginnt usw., damit jeder einmal Erster und sozusagen Vorläufer ist. Die einzelnen Strecken werden vorher von uns abgegangen, damit sich jeder seine ideale Route erstellt."

Das Sieger-Auto links in Aktion und am Bild oben seine Fahrgenauigkeit beweisend: Die Stange wurde nicht berührt sondern nur knapp angefahren, die obenliegende mit einer Schnur befestigte Beilagscheibe blieb ruhig auf der Kante liegen. Leider kenne ich den Fahrer nicht und kann daher den Namen hier nicht nennen, er ist weder im Club noch im Forum aktiv, fand aber dort den Hinweis auf unser Trial.

Die Stangen standen zwar in breitem Abstand, der Zustand des Weges erforderte aber genaues Abschätzen der Route.

Josef BURGSTALLERs "Lady Sorenta" versucht in einem Waldstück den richtigen Einschlag und hat ihn auch gefunden.

Mulmiges Gefühl des Trial-Verlierers Alfred beim Fahren auf drei Rädern, dem Wagen machte das aber nichts: Er ließ sich problemlos bergab weiterlenken, es sieht schlimmer aus als es für den Fahrer ist.

Kurz sah es so aus, als würde Alfred umkippen, doch der Wagen hielt dann wieder wie festgekrallt auf Mutter Erde....


..und dann ging es "gemütlich" wieder runter

Die 2. Runde unserer Gruppe, die JeepCherokee-Fahrer, bei ihrer Rast am Buffetwagen schauen nicht mehr so abschätzig auf die 7 Sorentos wie am Beginn, einige noch offroadlose Zuseher haben sicherlich den Sorento in ihre engere Wahl gezogen
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