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Schmugglerpfad, überraschender Grenzübertritt, Abschied

 

Zuerst füllten wir die Reifen wieder auf Normaldruck

In Gerstl's Offroadführer Slowenien & Kroatien fand ich einen Hinweis auf den
Schmugglerpfad entlang der slowenisch-italienischen Grenze
Schon das Finden war abenteuerlich, wir fuhren durch Mini-Orte, die auf keiner
Landkarte zu finden sind und wo die Gässchen kaum breiter waren als unsere
Soris (beim zweimaligen Abbiegen besonders brenzlig) und Ruinendörfer;
das war unser Vormittagsprogramm am 4.6.

Auf sorentobreiten Strassen mussten wir in versteckten Kleindörfern uns durch die Häuser und Kurven zwängen

Dank Gerstl's Zielkoordinaten fanden wir aber dann doch zum heute kaum mehr benutzten ehemaligen Schmugglerpfad

Das fast ausgetrocknete Flüsschen bildet hier die Grenze

Obwohl kaum für Gegenverkehr geeignet, kamen uns doch zweimal kleinere Traktoren entgegen

Mittags besprachen wir unser improvisiertes Nachmittagsprogramm

Von ... waren wir in wenigen Minuten gleich 1.000 m höher und bewunderten die Aussicht ins hier schon recht breite Soca-Tal

Die gute Luft und das schöne Wetter animierten zu einer Wanderung.

Auch bei Wanderungen gibt es Tratsch-Pausen

Überall sind noch Bunker aus dem WK 1 und viele Erinnerungsstätten

Bizarres Naturschauspiel

Dann ging es wieder zu unseren Autos

Auf der italienischen Seite fuhren wir auf einer Ministrasse - bald Mini-Schotterweg - zurück, obwohl das Navi mich warnte, dass es nicht weitergeht, mussten wir weiter, denn Umkehren war nirgendwo möglich

Wehmut, morgen heisst es wieder Trennung voneinander.

Mit Applaus und Bussis und netten Präsenten wird mir für die Organisation gedankt - HVALA (Danke!).

Unser fantastischer Abschiedsausflug. In Slowenien kann man fast überall fahren,
Einfahr-Verbote in Wälder oder auf Forstwegen kennt man hier kaum, aber man
muss Landschaft und Natur schonen, d.h., Motoren nicht im Leerlauf rennen lassen,
die Wege mit den Autos NICHT verlassen, kein Lärm, kein Schmutz, selbst auf
entlegensten Strassen wurde unsere Kolonne freundlich begrüßt.
Preise: Essen etwas, Trinken VIEL preiswerter (1/2 l Bier im Hotel 2 ¤), Diesel auch.

So, das war unsere Reise 2011 nach Slowenien ins Soca-Tal.

Teilnehmer: Alfred Vejchar & Danuta Ivanov, Heinz und Christl K.,
Leo & Eva Thaller, Josef & Monika Riesenhuber, Martin & Erika Kluger, und
aus Vorarlberg Wilfried und Luz Hieble

Fotos von allen vorgenannten, Zusammenstellung Alfred Vejchar